In den Jahren von 1964 bis 1968 wurde auf dem Lukmanierpass durch die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) ein Stausee zur Stromerzeugung erstellt. Der Nutzinhalt des Stausees bei Vollstau beträgt 67 Mio m3. Die Hauptaufgabe des Stausees Sta. Maria besteht darin, das Sommerwasser für den Winter aufzuspeichern. Diese Speicherung kommt allen tiefergelegenen Kraftwerken, d.h. Sedrun und Tavanasa, zugute.

Das ist auch die Erklärung, warum der Stausee im Frühling jeweils fast leer ist. Mit dem Schmelz- und Niederschlagswasser füllt er sich allmählich. Es gibt Perioden, da kann man gerade zusehen, wie er täglich steigt.

Der Stausee lädt zahlreiche Fischer zum Verweilen ein, und im Sommer erfreuen sich viele Wanderer eines Spazierganges um den See.



Technische Daten des Stausees Sta. Maria:
Erstellungsjahre
1964-1968
Erstaufstau
1968
Nutzinhalt des Stausees bei Vollstau
67.0 Mio m3
Energieinhalt des Stausees bei Vollstau
161'295 MWh
Seeoberfläche bei Maximalstau
177.4 ha
Maximale Staukote
1908 m ü.M.
Staumauerkrone
1912 m ü.M.
Maximale Betriebsabsenkung
1820 m ü.M.
Maximale Mauerhöhe über Fundament
117 m
Mauerstärke am Fuss
21 m
Mauerstärke auf der Krone
8 m
Kronenlänge
560 m
Betonkubatur
654000 m3